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Guppys Triops Apfelschnecken Spitzschlammschnecken Wasserflöhe
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Guppys (Poecilia reticulata)
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Temperaturbereich:
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18°C - 28°C. Guppys können bei entsprechenden Wassertemperaturen im Teich gehalten werden. Hochzuchtguppys sind empfindlicher bezüglich
der Wassertemperatur und sollten im höheren Temperaturbereich gehalten werden.
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Wasserwerte:
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pH-Wert: 7 - 8,5
Gesamthärte: 10 - 30° dH
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Beckengröße/-einrichtung:
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Guppys können in Becken ab 60 cm Kantenlänge gehalten werden. Das Becken sollte gut bepflanzt sein, den Tieren muß jedoch im oberen
Wasserbereich genügend freier Schwimmraum zur Verfügung stehen.
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Vergesellschaftung:
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Nicht mit Kampffischen, da die Flossen der Guppy-Männchen von diesen angefressen werden. Ansonsten ist der Guppy ein sehr friedlicher
Fisch, der mit vielen Tieren vergesellschaftet werden kann. Guppybabys fallen aber leicht Fressfeinden (auch anderen Guppys) zum Opfer
und benötigen ausreichende Versteckmöglichkeiten. Sollen Männchen und Weibchen gemeinsam gehalten werden, muß man darauf achten, daß
man mindestens doppelt soviele Weibchen wie Männchen im Becken hat, denn die Männchen sind "allzeit bereit" und belästigen die Weibchen
andauernd (es sei denn, es gibt gerade Futter). Sind zuwenig Weibchen vorhanden, sind sie durch die permanenten Belästigungen so
gestresst, daß sie krank werden oder sogar eingehen können.
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Futter:
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Flockenfutter, Frostfutter, Futtertabletten, Wasserflöhe
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Triops (europäisch, Triops cancriformis)
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Allgemein:
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Der europäische Triops gehört zur ältesten noch lebenden Tierart, die der Wissenschaft bekannt ist. Er lebt in kleinen, trockenfallenden Tümpeln und schlüpft wie die
hauptsächlich als Urzeitkrebse bekannten Salinenkrebse (Artemia salina) aus Dauereiern, die mehrere Jahre in getrockneter Form überdauern können. Im Gegensatz zu den Artemien
entwickelt sich eine neue Triops-Generation aber erst, nachdem das letzte Alttier gestorben ist, da Triops die nachschlüpfenden Jungtiere fressen. Triops werden nur etwa drei
Monate alt und legen in dieser Zeit ungefähr 2.000 Eier, die sie im Regelfall selbst befruchten. Triops sind auch in Deutschland heimisch und stehen unter Naturschutz.
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Temperaturbereich:
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20°C - 25°C. Die Dauereier überstehen problemlos Minustemperaturen, eine Frostphase soll sogar die Schlupfrate erhöhen.
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Wasserwerte:
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Meine Zucht läuft sehr gut mit gefiltertem Regenwasser (pH: 6,4; GH: < 3°).
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Beckengröße/-einrichtung:
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Die Zucht kann in kleinen Behältern mit 12 Litern Inhalt erfolgen, aber auch in größeren Becken. Einzige Voraussetzung ist feiner Sand als Bodengrund, in den die Triops ihre
Eier ablegen können. Der Bodengrund sollte mindestens 2 cm hoch sein, da Triops gerne graben.
Ich betreibe meine Zucht erfolgreich in einem leicht veralgten 12-Liter-Becken ohne Technik, zusammen mit Wasserflöhen und Posthornschnecken.
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Vergesellschaftung:
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Wasserflöhe, Posthorn- oder Blasenschnecken. (Wasserflöhe dienen als Futterquelle.)
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Futter:
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Algen, Wasserflöhe, Staubfutter
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Apfelschnecken (Ampullaria)
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Temperaturbereich:
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20°C - 28°C. Eine erfolgreiche Vermehrung der Schnecken hat in meinen Becken nur im unteren Temperaturbereich stattgefunden.
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Wasserwerte:
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Apfelschnecken sind etwas empfindlich. Ein neutraler pH-Wert von 7 - 7,5 und eine Gesamthärte von über 7° dH sind optimal.
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Beckengröße/-einrichtung:
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Apfelschnecken können schon in kleinen Becken gehalten werden. Eine Beckenabdeckung ist empfehlenswert, da die Schnecken ihre Eier
nur außerhalb des Wassers ablegen und auf der Suche nach einem Ablageplatz aus dem Becken fallen können. Es muß darauf geachtet
werden, daß ausreichend Luftraum zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung vorhanden ist, damit sie ihre Eier ablegen können.
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Vergesellschaftung:
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Nicht mit Fischen, die an den empfindlichen Fühlern der Schnecke häufig herumknabbern (z.B. Sumatrabarben). Sonst problemlos.
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Futter:
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Futtertabletten, Flockenfutter, Frostfutter, Salat, Gurken...
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Spitzschlammschnecken (Galba palustris?)
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Allgemein:
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Spitzschlammschnecken vermehren sich sehr stark (angeblich sogar ohne Partner!) und stehen im Ruf, auch Aquarienpflanzen nicht zu
verschonen. Bei ausreichender Fütterung und Populationskontrolle schätze ich die Gefahr für die Pflanzen jedoch als gering ein. Es mag
aber durchaus Pflanzen geben, die die Schnecken noch lieber als Futtertabletten fressen! Die Tiere sind gute "Staubsauger" im
Aufzuchtbecken und vernichten auch Algenbeläge, nicht aber Fadenalgen.
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Temperaturbereich:
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0°C - 30°C.
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Wasserwerte:
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Unbekannt. Leitungswasser, Aquarienwasser und Regenwasser kann verwendet werden.
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Beckengröße/-einrichtung:
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Spitzschlammschnecken können wie Apfelschnecken in kleinen Behältnissen gehalten werden. Bei Futtermangel verlassen sie jedoch auch das
Becken, wenn es nicht abgedeckt ist. Eine ganzjährige Haltung im Gartenteich ist möglich, wenn der Teich mindestens 80 cm tief ist.
An die Beckeneinrichtung werden keine besonderen Anforderungen gestellt.
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Vergesellschaftung:
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Problemlos. Angeblich soll die Schnecke auch räuberisch agieren, ich konnte dieses Verhalten aber bisher nicht beobachten.
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Futter:
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Futtertabletten, Flockenfutter, Frostfutter, Salat, Gurken, Aas...
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Wasserflöhe (Daphnia magna)
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Temperaturbereich:
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0°C - 30°C. Die optimale Vermehrungstemperatur liegt bei 20 - 25°C.
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Wasserwerte:
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Unbekannt. Leitungswasser, Aquarienwasser und Regenwasser kann verwendet werden. Wasserflöhe werden auch als "Wassertester" eingesetzt. Stirbt die Zucht plötzlich aus, stimmt
etwas mit den Wasserwerten nicht.
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Beckengröße/-einrichtung:
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Wasserflöhe können notfalls eine zeitlang in kleinsten Behältnissen (z.B. 1-Liter-Einmachglas) gehalten werden. Für eine ausreichende
Vermehrung der Flöhe zur Verfütterung an Fische oder Axolotl muß das Behältnis jedoch größer sein. Vom 10-Liter-Eimer bis zur alten
Badewanne im Garten ist alles möglich. Es muß nur genügend Licht in den Behälter fallen, sonst vermehren sich die Flöhe nicht. Pflanzen
dürfen nicht in dem Behälter sein, da sich die Flöhe unter anderem von (Schweb-)Algen ernähren und Wasserpflanzen den Algen die
Nährstoffe entziehen. Zur Bildung von Zoo- und Phytoplankton kann man getrocknete Blätter dazugeben.
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Vergesellschaftung:
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Zur Zucht empfehlen sich Spitzschlammschnecken, Posthornschnecken oder Blasenschnecken. Andere Schnecken sind unter Umständen zu
empfindlich, besonders bei der Fütterung mit Hefe.
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Futter:
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Grünalgen, Zooplankton, Bäckerhefe. Ich empfehle, viele Posthornschnecken einzusetzen und diese hin und wieder mit Futtertabletten
zu füttern. Die Wasserflöhe ernähren sich von den Schneckenausscheidungen. Die Flöhe vermehren sich dann zwar nicht so stark wie bei
der direkten Flohfütterung mit Hefe, aber dafür sollen die Flöhe einen höheren Nährwert haben (der sowieso schon recht gering ist).
Außerdem wird das Wasser weit weniger belastet, was gerade in kleinen Behältnissen wichtig ist, da hier das Wasser schnell umkippt
und die ganze Flohpopulation vernichtet wird. Auch sollen mit Hefe gefütterte Flöhe schon zu Verdauungsproblemen bei jungen Axolotln
geführt haben, an denen die Junglotl sogar verendet sind.
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